Jäger, Jagdinteressierte und Jagdgegner. Es ist soweit. Unsere Geduld ist aufgebraucht. Der Kuschelkurs der Jägerschaft hat sein Ende gefunden. Wir lassen uns nicht weiter von einer kleinen Minderheit ideologisch verblendeter Weltverbesserer vor den Karren persönlicher Profilierungssucht und Allmachtsphantasien spannen. Wir organisieren uns. Es tut sich etwas!

Wir haben genug von Politikern, von Funktionären und von Opportunisten, die wegen eigener Befindlichkeiten die Hauptziele der Jagd, des Tier- und des Naturschutzes verraten. Wir sehen nicht weiter tatenlos zu, wie unsere Leidenschaft für die Jagd, die Tiere und die Natur auf dem Schlachtfeld von Wahlkämpfen, persönlichen Interessen und Vereinsfinanzierungen geopfert wird. Es tut sich etwas!

Wir haben lange genug stillgehalten, während Unwahrheiten über uns Jäger verbreitet, als wir diffamiert und gedemütigt wurden. Wir haben lange genug ertragen müssen, wie eine kleine Gruppe von Tierrechtlern versucht, eine ganze Nation in den Würgegriff zu nehmen. Wir haben genug davon, wie Jäger als Feindbild aufgebaut werden und dass wir als Trunkenbolde, alte Greise, unverbesserliche, empathielose Mörder und Geisteskranke bezeichnet werden. Es tut sich etwas!

Wir sind Jäger aus Leidenschaft und Jagdbefürworter, wir vereinen Jäger, Landwirte, Förster, Sportschützen, Angler und Grundbesitzer. Wir lieben die Tradition, die Tiere, die Natur und die Jagd. Wir lieben das hochwertige Lebensmittel „Wildfleisch“ und setzen uns aktiv für den Schutz der Natur insgesamt ein. Nur deshalb können wir Jäger und Jagdbefürworter sein. Wir sind eine Gruppe von Idealisten, die sich dem gemeinsamen Ziel der Erhaltung der Jagd verschrieben haben. Wir sind die FJD (Für Jagd in Deutschland), die sich formiert hat, um zu agieren. Es tut sich etwas!

Wir kämpfen dafür, dass die Jagd wieder in der Mitte der Gesellschaft steht. Wir kämpfen dafür, dass die Bevölkerung die Jagd wieder als das erkennt, was sie ist, nämlich ein wichtiger Teil der Geschichte unserer Menschheit, den wir in die Zukunft tragen. Wir kämpfen dafür, dass die Jagd sich weiter entwickelt, und dass sie nicht durch ideologische Verirrungen beschnitten wird. Wir werden den Tierrechtsorganisationen und Politikern nicht Landesjagdgesetz für Landesjagdgesetz überlassen, und nicht Jagdbezirk für Jagdbezirk befrieden lassen. Jagd IST aktiver Tier- und Naturschutz und wir stehen täglich ein für Tier und Natur – nicht nur für die Tiere im Jagdrecht, sondern für ALLE Tiere in Wald und Feld. Es tut sich etwas!

Wir sind vernetzt, in der Jägerschaft, in den Gremien, in den Medien, in der Gesellschaft und in der Politik. Wir werden überall aktiv, im Internet, auf der Straße und am Verhandlungstisch. Wir kämpfen für die Jagd. Es tut sich etwas!

FJD Für Jagd in Deutschland

 

13
Kommentare

avatar
neuster ältester
Ralf Schmidt
Gast
Ralf Schmidt

Hey Leute-SUUUUUPER! Weiter so!! Als Kommentar übersende ich meine Kündigung der NABU-Mitgliedschaft. Kündigung Sehr geehrte Damen und Herren Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Termin. Ich bitte um kurze, schriftliche Bestätigung. Begründung: Seit über 20 Jahren unterstütze ich durch meine Mitgliedschaft sehr gerne die Bemühungen Ihrer Vereinigung für unsere „Natur“ und Umwelt. Ungeachtet der gelegentlich jagdfeindlichen Äußerungen Ihrer Bundes- und Ländervorstände, sehe ich die Bemühungen der vielen NABU-Ortsgruppen als einen wichtigen Beitrag zu einer Verbesserung unserer Umwelt, sowie Flora und Fauna an. Durch Ihre jüngsten Aktionen, wie die Initiative zur Abschaffung der Jagd (Jagdgesetznovellierung NRW) und die neuerlichen Äußerungen… weiter lesen »

H. J. Siebens
Gast
H. J. Siebens

Chapeau!
Das nenne ich eine vollständig gelungene Begründung für einen Austritt, den man sich BUND, NABU, PETA, WWF und den übrigen verblendeten Lobbyisten-Gruppierungen wäschekörbeweise zugestellt wünscht.
Weiter so!

trackback

[…] So lautete der Aufruf des Landesjagdverband (LJV) NRW für die am Mittwoch abgehaltene Demonstration von 15.000 Jägern und Jagdinteressierten vor dem Düsseldorfer Landtag. […]

Detlef Riechert
Gast
Detlef Riechert

Viele spüren es. Wir stehen nicht nur mit der Jagd an einer Schwelle. Mir scheint, in Deutschland waren wir schon lange nicht mehr so weit von der Demokratie entfernt wie gerade jetzt. Es ist alles raffinierter geworden, ja, aber es ändert nichts daran, dass wenige Ideologen die Herrschaft über alle anderen verfolgen. Auf ihrem Weg sind sie sehr weit fortgeschritten. Die Fantasten und Weltverbesserer haben sich überall eingenistet, und der Normalbürger weiß eigentlich nicht mehr, ob er dagegen noch etwas machen kann, oder ob es nicht seit langem viel zu spät dafür ist. Wenn ich dieses Gerede von Natur- und… weiter lesen »

Detlef Riechert
Gast
Detlef Riechert

in der tat befinden wir uns auf dem weg zu einem totalverbot der jagd in deutschland. wir stehen hier, weil wir alle das zugelassen haben. ich begrüße diese initiative sehr und danke den initiatoren! mir scheint, dass gerade jetzt in diesem augenblick viele jäger denselben gedanken haben. es reicht jetzt! es ist ganz einfach genug! denn es sind nur wenige, die allen anderen „auf dem kopf herum tanzen“. es ist gerade ein buch von carl wiesenstädter erschienen, der beschreibt, wie sich der heutige zustand über einen sehr langen zeitraum entwickelt hat, und warum. es wäre sehr wünschenswert, dass auch möglichst… weiter lesen »

Kreipe
Gast
Kreipe

…solange die mediale „Gewalt“ hinter den Meinungsmachenden/bestimmenden Minderheiten steht wird sich an diesem Dilemma nichts ändern. Und Wenn geschicktes Marketing und Werbung in der Fernsehlandschaft und den gedruckten Hochglanzmedien dafür sorgen, dass wenn man Oberbekleidung bekannter Outdoormarken mit entsprechend sichtbarem Logo trägt automatisch als „Wissender“ in Sachen umwelt, Natur und Jagd von der Masse eingestuft wird, wohl auch nicht. Auch Aufklärung in den eigenen Blättern ist für die Katz – sie liefern nur das Futter für die noch „Minderheiten“. Die einschlägigen Jagdzeitschriften mögen noch so modern daherkommen – es steht immer das alte, das hergrachte, die tradition dahinter (im Wege)… weiter lesen »

Ulrich Schmidbauer
Gast
Ulrich Schmidbauer

Detlef, da sagst Du einen sehr wichtigen Satz:

„…wir stehen hier, weil wir alle das zugelassen haben…“

genau das ist das Problem: Wir haben still gehalten, warfen BESTENFALLS mit ein paar Steinen gegen die medialen Panzer der Jagdgegner. Und diejenigen, die uns vertreten sollten – die FUNKTIONÄRE unserer VERBÄNDE – haben sich mehr mit der Sicherung ihrer Pfründe befasst und fein Acht gegeben, dass sie ja niemand aus der Politik auf die Füsse steigen… man könnte ihn ja noch einmal brauchen!

Aber jetzt ist Schluss damit! Immer mehr Jäger stellen sich auf die Hinterbeine und das ist gut so! 

Joachim Kreipe
Gast
Joachim Kreipe

…vor 2 oder 3 Jahren hat einer der altenjagdfunktionäre (heeremann) in der wild und Hund als abschlusskommentar gesagt – „es wird zeit, dass wir den aufstand proben“. die zeit ist da und lässt sich auch nicht mehr wegkommentieren.

Detlef Riechert
Gast
Detlef Riechert

weder „weiter so“ wird das totalverbot der jagd aufhalten noch „Augen zu und durch“. Carl Wiesenstädter hat ja beschrieben, wie sich das „HEUTE“ über einen zeitraum von drei jahrzehnten entwickelt hat, welche gesellschaftlichen veränderungen es begleitet haben und was getan werden kann. Wir alle wissen, dass es die berühmten „fünf nach zwölf“ sind. heute ist aber auch anders, dass allmählich die jägerschaft begreift, dass es ernst wird. wir alle sollten darüber hinaus verstehen, dass der gesellschaftliche umgang mit dem thema jagd nur ein beispiel ist. in den anderen bereichen unseres gesellschaftlichen lebens funktionieren die mechanismen in ganz genau der gleichen… weiter lesen »

Tim
Gast
Tim

In der Tat: Bei diesem „Kampf“, der auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen zu beobachten ist, geht es nicht nur um die Jagd. Im Prinzip ist das „Feindbild“ austauschbar. Es geht gegen Traditionen, das „Althergebrachte“ grundsätzlich. Ob Trachten- oder Schützenvereine – dieselbe Klientel, welche die Jagd bekämpft und mit eben jenen Traditionen der Jagd „fremdelt“, die Jägersprache verunglimpft und Jäger als „Lodenjockel“ bezeichnet, findet all dies mehr oder weniger als überholte „Deutschtümelei“, welche sie zutiefst ablehnen. Überhaupt ist eine Entwicklung zu erkennen, welche der Gleichmacherei und Ges(ch)ichtslosigkeit das Wort reden, eine „Kultur“, die auf Verboten und Bevormundung gründet. Daher betrifft die… weiter lesen »

Ulrich Schmidbauer
Gast
Ulrich Schmidbauer

Tim, das stimmt alles leider Wort für Wort!

Detlef Riechert
Gast
Detlef Riechert

Es geht auch darum, dass einige wenige sich etwas in den Kopf setzen, sich ein weltbild zusammenzimmern und alle anderen zwingen wollen, dieses zu übernehmen. Die solches tun, wissen nicht, was eine demokratie ist und was es heisst, in ihr zu leben. Sie wissen nichts von toleranz und dem respektieren von anderen anschauungen und lebensentwürfen.

Ulrich Schmidbauer
Gast
Ulrich Schmidbauer

Danke an die Macher! Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung! Denn die so genannte öffentliche Meinung ist tatsächlich eine von Minderheiten dominierte! Nach einer kürzlich erfolgten Umfrage finden 80% der Bevölkerung die Jagd an sich in Ordnung. Nun müssen wir dafür sorgen, dass dies auch so bleibt und nicht durch Ökofaschisten und Tierrechtsradikale torpediert wird. Denn eines muss jedem klar sein: Die lautesten Schreier gegen die Jagd, die Natur“Schutz“ und Tier“Schutz“ Verbände tun dies nur aus einem einzigen Grund: Um Spenden einzusammeln! Denn da wird richtig Geld verdient – so geben BUND und Nabu (aber auch andere) nur… weiter lesen »