„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ -so heißt es doch oft so schön.Aber auch: Zeiten ändern sich – und wir uns mit ihnen.

Von Schweden können wir so einiges lernen. Und so manchmal klappt es sogar:
Letztes Jahr machten es die Schweden vor, dass es hilfreich sein kann, sich als Betroffener zu wehren. Das Landvolk erhob seine Stimme als eine militante Tierrechtsgruppe von einem Gartencenter unterstützt wurde:
http://www.outfox-world.de/blog/das-landvolk-schlagt-zuruck.html

Hier war es kürzlich die DEVK, die unter Druck geriet.
Sie unterstützten mit einer Spendenaktion den Verein „Animals United“, dessen Methoden doch mindestens als „in rechtlichen Grauzonen“ bezeichnet werden dürfen.
In nicht schriftlicher/öffentlicher Form fallen mir da noch ganz andere Bezeichnungen ein, aber es handelt sich hierbei nun einmal um eine öffentliche Plattform.
Der Verein organisiert und finanziert Tierrechtsaktivisten, welche „Undercover ermitteln“ und ist der ALF nahestehend.
Die ALF ist der nette Nicht-Verein, der so ein außerordentlich gutes Verhältnis zu Bolzenschneidern und Brandbeschleunigern hat und in einigen Teilen der Welt als Terrororganisation eingestuft ist.
Auch in Europa standen Tierrechtsvereine immer wieder unter Beobachtung der Verfassungsschutzbehörden verschiedener Länder.
Und doch finden sie immer wieder Gehör in Medien oder eben Berücksichtigung bei Spendenverteilungen.
https://realfacesofanimalrights.de/peta-de/peta-stiehlt-von-spendern/

Diesmal jedoch – ging die Rechnung nicht auf:
Bauern, Jäger, Angler und Tiertrainer „machten das Maul auf“ – verwiesen zu 99% ruhig und gesittet auf die „Seriosität“ der unterstützten Organisation und hakten nach, wie denn das unterstützen einer solchen Organisation zu angebotenen Versicherungsangeboten wie Rechtschutz- und Hausratversicherung passe.
Oder auch dazu, dass man dort Landmaschinen und Tierbestand versichern könne…
Fast alle boten die Kündigung an – nicht wenige vollzogen.

Und siehe da… es tat sich was – das Unterstützungsprogramm verschwand.
Unbeantwortet blieb zwar die Frage, was aus den bisher gesammelten Spenden wurde, aber unter Berücksichtigung unseres Rechtssystems und dem Umstand, dass man sich bei Tierrechtlern ganz gut „freikaufen“ kann… können wir uns das denken …
http://www.gerati.de/2017/11/11/keine-spendengelder-fuer-straftaeter/

Worauf will ich hinaus:
Es gibt in Deutschland ca. eine Million Veganer und Vegetarier.
Viele davon jugendlich (wer hatte in jungen Jahren nicht mal aus heutiger Sicht „komische“ Allüren)

Aber:
Es gibt in Deutschland auch ca. 6 Millionen Angler, ca. 400.000 Jäger, 670.000 in der Landwirtschaft beschäftigte Menschen. Wie viele genau in Tierhaltenden Reiseunternehmen beschäftigt sind, weiß ich nicht.

Hier die Antwort der DEVK an einen Betroffenen, welcher sich direkt an die DEVK wand:
Gute Antwort die zeigt, dass gemeinsame Invention durchaus Sinn macht.
Fehler einzugestehen ist nicht jedermanns Sache!
https://www.facebook.com/derbauerwilli/posts/1971523789787198

Wer stellt denn bitte hier die Mehrheit, wer trägt wirklich die Verantwortung für unsere Ernährung, für unsere Artenvielfalt, für unsere Kulturlandschaft und ihren Artenreichtum?
Haben wir nicht das Recht gemeinsam unsere Stimme zu erheben und Gehör zu finden?

Nicht umsonst sagt man:
Opposition ist einfach – es reicht zu bekritteln…was unsere wortgewaltigen ernährungsphilosophische Minderheit ja auch in den letzten Jahren nahezu perfektioniert hat.
Emotionale Generalbetroffenheit ohne jeden haltbaren faktischen Hintergrund aller Orten.
Hier möchte man nur zu oft einen deutsche Comedian zitieren:
„Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die F…. halten.“
Aber das wiederum wäre die falsche Art der Niveauangleichung.

Dann sollten wir das auch tun.
Fachlich, kompetent und besonnen – aber in jedem Fall präsent.
An dieser Stelle möchten wir auch nochmal an einen anderen Weg erinnern, uns Gehör zu verschaffen: Die Frist läuft!
http://fuerjagd.de/2017/11/07/managementmassnahme-invasive-arten/

 

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