Wir befinden uns im Jahre 2014 n.Chr. Ganz Facebook ist von Jagdgegnern und sendungsbewussten Veganern, die jegliche Tiernutzung verbieten wollen, besetzt… Ganz Facebook? Nein! Eine von unbeugsamen Jägern und jagdverbundenen Menschen bevölkerte Initiative hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Jäger, die als Besatzung in dem befestigten Lager „Für Jagd in Deutschland“ liegen………

…..so ähnlich hat es wohl angefangen im Juli 2014, als einige Jäger und Nichtjäger, von der Impertinenz einiger Jagdgegner genervt, mit Jagdrechtsnovellierungen vor Augen, welche eine praxisgerechte und nachhaltige Jagdausübung unmöglich machen sollen und mit dem subjektivem Gefühl von Standesorganisationen alleine gelassen worden zu sein, einen Wutbrief schrieben.

Und damit wohl einen Nerv trafen, denn sie waren offensichtlich nicht alleine. Daraus wurde die FB-Initiative „FJD“, die regen Zulauf erhielt. Sehr schnell entwickelte sich aber auch die Erkenntnis, dass wir nicht alleine mit diesem Problem da stehen. Fast alle Nutzer des ländlichen Raumes müssen sich einer Beurteilung unterwerfen, die nicht mehr durch eigene Erfahrungen geprägt wird, sondern durch z.T. unreflektierte, z.T. durch Tierrechtsorganisationen gezielt gesteuerte Medien verbreitet wird. Das gipfelt in Kommentaren wie: „ Warum müsst ihr Tiere im Wald schießen, geht doch an die Kühltheke, die haben genug!“

Neben unseren Anstrengungen, den LJV NRW in seiner Gegenwehr zu unterstützen, ein selbstständiges Positionspapier zu entwickeln, welches Forderungen stellt, anstatt darum zu bitten, unsere Jagd nicht zu sehr zu beschneiden , gründeten wir den Verein „Für Jagd in Deutschland – Verein für nachhaltigen Wild- und Naturschutz e.V.“, der genau diese Schnittstelle besetzen soll.

NABU, BUND, PeTA etc. bilden Allianzen, unterstützen sich gegenseitig, selbst den „Wald vor Wild“ – Ökonomen vom ÖJV werden die gleichen Rechte und Stimmwerte eingeräumt, wie den LJV’s, die allerdings die 20fache Menge an Jägern vertreten!

Diese Chance wurde bis jetzt von den betroffenen Jägern versäumt. Deshalb wollen wir mit unserem Verein eine zusätzliche politische Plattform bieten, die die Interessen der Jägerschaft und ihren natürlichen Verbündeten bündelt und vertritt.

Zusätzlich bauen wir einen wissenschaftlichen Beirat auf und berichten weiter sowohl zu aktuellen Themen als auch zu „Dauerbrennern“. Aktuell beschäftigt uns unter anderem die Problematik der illegalen Abschüsse von  Luchsen und Wölfen, deren trauriges letztes Kapitel der Fund eines weiteren enthaupteten Wolfes ist. Wir fordern in diesem Zusammenhang eine kompromisslose Aufklärung.

Unterstützt uns mit einer Fördermitgliedschaft oder arbeitet aktiv mit, macht uns bekannt in Hegeringen und Kreisjägerschaften,  gebt der Jagd, dem  Natur- und Artenschutz eine zusätzliche Stimme.

Der Vorstand von „Für Jagd in Deutschland“ wünscht allen ein frohes neues Jahr 2015.

http://fuerjagd.de/2014/08/13/worum-es-uns-geht/

http://fuerjagd.de/mitgliedsantrag/

Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

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Detlef Riechert
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Detlef Riechert

„Selbst ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt.“ Unbekannter Weiser