Newsletter 01-2015

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Newsletter Nr. 01/2015

vom 14.05.2015

Ein halbes Jahr FJD – wie geht es weiter?

Liebe Mitglieder,

nachdem unser Verein die gröbsten Schwierigkeiten der Gründungsphase hinter sich gebracht hat, wird es Zeit für eine kurze Zwischenbetrachtung.

Besonders freuen wir uns, Boris F. Eichholz als Nachfolger des aus dem Vorstand ausgetretenen Adrian Höber begrüßen zu dürfen. Der Vorstand hat ihn satzungsgemäß und einstimmig kommissarisch bis zur nächsten regulären Wahl berufen.

Zunächst einmal möchten wir euch dafür danken, dass ihr euch dazu entschieden habt, eine gute Sache zu unterstützten. Ein Verein lebt durch seine Mitglieder und so sind wir froh, dass wir uns mittlerweile auf einem guten Weg nach vorn befinden.

Von der Zahl der langsam, aber stetig wachsenden Mitglieder nimmt ca. ein Zehntel aktiv am Vereinsgeschehen teil. Wir würden uns freuen, wenn beide Zahlen weiter steigen. Mit unserem daraus resultierenden, momentanen Jahresbudget können wir noch keine Berge versetzen, es ist aber eine gute Grundlage, um die Vereinsentwicklung weiter voran zu treiben.

Mit diesem Newsletter möchten wir alle Mitglieder über den aktuellen Stand informieren. Dieses Modell werden wir beibehalten und künftig regelmäßig, etwa alle zwei bis drei Monate, über Projekte, Veränderungen oder Pläne informieren.

Für Fragen, Anregungen oder Mitglieder, die ebenfalls gern aktiv bei der Vereinsarbeit teilnehmen möchten, sind wir natürlich immer gern erreichbar.

Mit den besten Grüßen und Waidmannsheil

Der Vorstand

 

Was hat FJD bis jetzt geschafft?

Mit einer Zielgruppenerreichbarkeit von rund 50.000 Lesern betreiben wir einige Plattformen
im Internet – diese sind:

In unserer bisherigen Vereinsexistenz konnten wir in Anbetracht unserer finanziellen und personellen Ressourcen schon einiges in Bewegung bringen.

  • Erstellung und Publikation redaktioneller Beiträge mit einer Erreichbarkeit von bis zu 50.000 Lesern zu den Themen Jagd und Naturschutz
  • Ausrichtung von mehreren karitativen Weihnachtsessen für insgesamt 1.500 Bedürftige in Detmold, Mainz und Bielefeld (es gab natürlich Wild!)
  • Organisation und Durchführung von kleineren Protestveranstaltungen
  • Schaffung einer vollwertigen Alternative zu TASSO (registrier-mich.de)
  • Betrieb verschiedener Informationsplattformen im Internet
  • Regelmäßige Präsenz in verschiedenen Medien (Internet und Print)
  • Unterstützung des Rebhuhn Projektes vom VDF als Partnerverein
  • Schaffung von strategischen Partnerschaften mit anderen Interessensgruppen

 

 

Was sind unsere Pläne für die Zukunft?


Unsere kurzfristigen Ziele sind – mit Hilfe unserer eigenen Medien, den Kontakten zur Presse und Social Media – Wissen zu transportieren und faktenbasierte Meinungen zu formen, nicht nur innerhalb der Jägerschaft, sondern vor allem mit der Zielrichtung Öffentlichkeit, der nach wie vor durch diverse jagdfeindliche Gruppierungen und desinformierte Medien ein verzerrtes und falsches Bild der Jagd vermittelt wird.

Zusätzlich möchten wir der interessierten Jägerschaft eine Möglichkeit geben, Kräfte zu bündeln und über unsere Plattform zu agieren. Die Naturschutzverbände beherrschen das Spiel der gegenseitigen Allianzen meisterlich, die Bandbreite reicht dabei von NABU und BUND bis hin zu PeTA, alle Teilnehmer nachzulesen im „Bündnis gegen die Jagd“ in NRW. Deren Mitglieder sind oft mehrfach organisiert und schaffen dadurch faktisch falsche Mehrheiten, während die Jägerschaft üblicherweise lediglich durch einen LJV vertreten ist. Je nach Organisationsgrad mehr oder weniger erfolgreich. Der ÖJV mit äußerst geringer Mitgliederzahl hat in vielen Prozessen der Gesetzgebung die gleiche Gewichtung wie unsere Verbände, die ein Vielfaches der Jägerschaft repräsentieren.

Eine offene Diskussion zu notwendigen Reformen darf gleichfalls kein Tabu sein. Damit wir nicht händeringend mit dem Rücken zur Wand stehen und um den Erhalt der Jagd streiten, ist es notwendig unser Positionspapier weiterzuentwickeln und längst notwendige Forderungen zu stellen.

Die Einbeziehung anderer Nutzer des ländlichen Raumes in die Diskussion um die Erhaltung der Jagd ist dazu dringend notwendig.

Die Ausweitung der meinungsbildenden und politischen Tätigkeiten ist unser mittelfristiges Ziel. Dazu bestehen jetzt schon Arbeitsgruppen, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigen.

Wir möchten neben dem Internet auch den Schritt in die jagdlichen und nichtjagdlichen Printmedien forcieren.

Gerade Lifestylemagazine, die die Rückbesinnung auf das Leben auf dem Lande fördern, sehen wir als Ansprechpartner. Informationspakete und Kampagnen sollen folgen.

Das Rebhuhnprojekts des Verbandes Deutscher Falkner ist das erste Wildforschungsprojekt mit unserer Unterstützung. Weitere werden folgen.

Konkret in Planung sind zur Zeit:

  • Schaffung einer neuen Plattform „Reviertagebuch.de“ – betrieben als laufender Blog zur Präsentation des jagdlichen Alltags und zur Erklärung der Jagd (Mai)
  • Schaffung einer neuen Plattform „JaegerWiki.de“ – diese soll als Nachschlagewerk für Interessierte Nichtjäger zum Thema Jagd dienen (Juni)
  • Spendenaktion von 1.000 Büchern zum Thema Jagd, erklärt für Kinder, an Schulen und Kindergärten (Sommer)
  • Herausgabe „FJD Magazin“ mit einer jährlichen Auflage von 10.000 Stück (Herbst)
  • Weihnachtsessen für Bedürftige an verschiedenen Standorten bundesweit (Winter)
  • Projektierung und Durchführung verschiedener aktiver Natur- und Wildschutzprojekte mit entsprechender medialer Begleitung (2015)
  • FJD Mitgliederveranstaltung zum Kennenlernen und zum Austausch (2015)

Um all diese Ideen auch erfolgreich umsetzen zu können, benötigen wir dringend tatkräftige Unterstützung durch engagierte Mitglieder und natürlich weiterhin ein wachsendes Budget. Wir möchten daher all unserer Förderer darum bitten, auch weiterhin für unseren Verein zu werben und darüber nachzudenken, ob man sich vielleicht selbst einbringen möchte.