Freitag, Juni 21, 2024
Start Blog

Grüne, NABU und der Artenschutz

Die Grünen sorgen sich um den Artenschutz – wegen Wilderei… Es darf gelacht werden.

Über 1000 bekannt gewordene Fälle von Wilderei  sind natürlich nicht torabel, aber ausgerechnet die Grünen schieben öffentliche Panik?

„Grün“ fördert, wo es nur geht, Windkraftanlagen. Jede dieser Anlagen hat in einem Jahr mehr Vögel, geschätzt bis zu 100.000 https://www.focus.de/wissen/klima/tid-14230/mythos-windkraftanlagen-toeten-massenweise-voegel_aid_398163.html
und Fledermäuse, geschätzt 250.000!
https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermaeuse-gefahr-windraeder-windenergieanlagen-echoortung-100.html
auf dem Gewissen als alle Wilderer Deutschlands zusammen. Dabei ist der Rückbau der Anlagen und die Entsorgung der darin verbaute Verbundstoffe nicht geklärt.
https://www.capital.de/wirtschaft-politik/unternehmen-windraeder-abfallentsorgung-remondis-recycling-8401

Auch durch den kompromisslosen Wolfsschutz  geht ganz massiv der allgemeine Artenschutz flöten. Auf nicht mehr mit Schafen oder Ziegen offen gehaltenen Naturschutzflächen verschwinden seltene Vogelarten, Amphibien, Schmetterlinge und Käfer. Auf Weideflächen, die nicht mehr von Rindern oder Pferden genutzt werden können, wegen der ständigen Wolfsübergriffe, nisten keine Wiesenvögel mehr wie Kiebitz, Feldlerche, Weihe oder Bekassine. Stellt man gezwungenermaßen auf Stallhaltung um, müssen diese Flächen statt beweidet zu werden, zwei- bis dreimal jährlich für Futterkonserven wie Grassilage gemäht werden. Das kostet neben den vielen Bodenbrütern auch noch Hasen, Rehkitze und Fasanenküken das Leben. Ganz zu schweigen von den drastischen Veränderungen für die Weidetiere. Anstatt artgerecht und natürlich rund um die Uhr auf Weide zu sein, sind die Tiere zu Stallhaft verurteilt. Biohaltung geht anders, artgerechte Haltung auch.

Da aber der Verbraucher zu Recht mehr Fleisch aus artgerechter Weidehaltung fordert, muss man sich fragen: „Wie geht das zusammen?“

Dazu kommt noch eine zweite absolut artenschutzfeindliche Entscheidung der grünen Politik. Die Förderung von Energiemais für Biogasanlagen. Hört sich ja erst mal ökologisch nett an, aber wenn man genauer hinschaut, kommt man ins Grübeln. Welche Arten, welche Vögel, Insekten, Schmetterlinge, Hasen oder Rebhühner, Fasanen, Rehwild haben ein Zuhause in einem monotonen 100 Hektar großen Maisschlag? Fast keine, vielleicht in den ersten 20 Reihen, im Randbereich, da bietet Mais Schutz und Unterschlupf. Aber danach kommt nichts mehr, nur noch Wildschweine, für die diese Felder das reinste Paradies sind. Artenvielfalt sucht man in diesen monotonen Grünwüsten vergeblich.

Das interessiert allerdings die Politik nicht die Bohne, obwohl man grade bei dieser Partei Artenschutz, Tierschutz, naturnahe Haltung und Biofleisch ansiedeln würde. Aber nein, falsch vermutet, wem gilt ausschließlich die ganze Sorge? Nur dem Wolf, weil schon 8 Stück in diesem Jahr gewildert wurden…

Und wie immer bekommt man zum Thema Wolf Schützenhilfe vom NABU. Beim Thema Wolf verlieren beide regelmäßig jede Verhältnismäßigkeit.

Übrigens…… wieso wird eigentlich immer der NABU gefragt, wenn es um Jäger geht?
“ Laut Tamás muss unterschieden werden zwischen Wilderei und illegaler Jagd auf streng geschützte Arten wie Greifvögel, Wölfe und Luchse. Immer mehr Jäger seien unsicher, welche Tiere geschossen werden dürfen. Bei der Jagd fehle es an Fachwissen, ökologische Hintergründe seien häufig nicht bekannt, sagte der NABU-Sprecher.“

Ganz klar ersichtlich hat Herr Tamás nicht die geringste Ahnung, dass gerade Jäger durch ihre umfassende Ausbildung über ökologische Hintergründe erheblich besser Bescheid wissen als das durchschnittliche NABU-Mitglied. Und bei der Aussage, dass Jäger unsicher sind, welche Tiere geschossen werden dürfen, konnten wir uns länger nicht entscheiden, ob wir lachen oder weinen sollten über diesen epischen Unfug. Das hat mit Wissen über Jagd und Jäger nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit Hetze.

Quo vadis, NABU?

https://www.mdr.de/thueringen/wilderei-thueringen-100.html?fbclid=IwAR2v6ccAYErAz9l2SKk3JKC-d1NJMHi0u0kC_ADs-jG9fzI-SZ54HFzXUW4

Landtagswahl Bayern 2018

Am 14.10.2018 wird in Bayern der Landtag gewählt.

Da vielen die Änderungen der Jagdverordnungen der anderen Bundesländern geläufig sind, haben wir einfach mal bei den Parteien des aktuellen bayrischen Landtages angefragt.

Folgende Anfrage ging am 28.08.2018 an die Pressesprecher von CDU, SPD, Die Grünen/Bündnis‘90, FDP, Die Linke und AfD raus:


Sehr geehrte Damen und Herren Pressesprecher,
wir die FJD (Für Jagd in Deutschland e.V.) sind ein junger Verein der die Interessen der Jägerschaft und der ländlichen Bevölkerung vertritt.
Wir sind in vielen Bereichen aktiv und möchten dem Bürger die Jagd und das Jagdwesen näherbringen.
Die Jagd steht im Fokus der Politik, es gibt viele Berührungspunkte zwischen Politik und Jägerschaft, daher wenden wir uns heute an Sie mit der Bitte um eine Stellungnahme Ihrer Partei zu dem im Anhang befindlichen Positionspapier und den im folgenden gelisteten Punkten:
– Anpassung der Schonzeit des Raubwildes im Interesse der Seuchenvermeidung und der Minderung des Beutegreiferdruckes auf das Niederwild und auf die Bodenbrüter.
– Umgang mit invasiven Arten
Wir möchten unseren Vereinsmitgliedern und der gesamten Jägerschaft helfen bei den anstehenden Landtagswahlen in Hessen im Oktober 2018 eine Entscheidung zu treffen.

Wir werden Ihre Position zu den einzelnen Punkten auf unserer Homepage und auf Facebook veröffentlichen.

Ich bedanke mich jetzt schon recht Herzlich für Ihre Bemühungen. Link zum

(Link zum Positionspapier)


Es gab folgende Reaktionen:

  • SPD, FDP und Die Grünen/Bündnis’90:
    KEINE
  • Die Linke:
    hier erhielten wir am 27.09.2018 die Antworten zu unserem Fragenkatalog
    Die Linke-Wahlprüfstein
  • CSU:
    hier erhielten wir am 20.09.2018 die Antworten zu unserem Fragenkatalog
    CSU-Wahlprüfstein
  • AfD:
    hier erhielten wir am 05.09.2018 die Antworten zu unserem Fragenkatalog
    AfD-Wahlprüfstein

Wir verzichten an dieser Stelle auf eine weitere Bewertung, da sich jeder sein eigenes Bild machen sollte.

Landtagswahl Hessen 2018

Am 28.10.2018 wird in Hessen der Landtag gewählt.

Da vielen noch die Änderungen der hessischen Jagdverordnung 2015 im Nacken sitzen und das Jagdgesetz per Ende 2019 zur Debatte steht, haben wir einfach mal bei den Parteien des aktuellen Landtages in Wiesbaden angefragt.

Folgende Anfrage ging am 29.01.2018 an die Pressesprecher von CDU, SPD, Die Grünen/Bündnis‘90, FDP und Die Linke raus:


Sehr geehrte Damen und Herren Pressesprecher,
wir die FJD (Für Jagd in Deutschland e.V.) sind ein junger Verein der die Interessen der Jägerschaft und der ländlichen Bevölkerung vertritt.
Wir sind in vielen Bereichen aktiv und möchten dem Bürger die Jagd und das Jagdwesen näherbringen.
Die Jagd steht im Fokus der Politik, es gibt viele Berührungspunkte zwischen Politik und Jägerschaft, daher wenden wir uns heute an Sie mit der Bitte um eine Stellungnahme Ihrer Partei zu dem im Anhang befindlichen Positionspapier und den im folgenden gelisteten Punkten:
– Anpassung der Schonzeit des Raubwildes im Interesse der Seuchenvermeidung und der Minderung des Beutegreiferdruckes auf das Niederwild und auf die Bodenbrüter.
– Umgang mit invasiven Arten
Wir möchten unseren Vereinsmitgliedern und der gesamten Jägerschaft helfen bei den anstehenden Landtagswahlen in Hessen im Oktober 2018 eine Entscheidung zu treffen.

Wir werden Ihre Position zu den einzelnen Punkten auf unserer Homepage und auf Facebook veröffentlichen.

Ich bedanke mich jetzt schon recht Herzlich für Ihre Bemühungen. Link zum

(Link zum Positionspapier)


Es gab folgende Reaktionen:

  • SPD und Die Linke:
    KEINE
  • Die Grünen/Bündnis’90
    stecken seit dem 31.01.2018 in der „programmatischen Vorbereitung und der innerparteilichen Beratung“ fest
  • CDU:
    hier erhielten wir am 21.03.2018 die Antworten zu unserem Fragenkatalog
    CDU-Wahlprüfstein_Jagd_FJD
  • FDP:
    am 28.03.2018 wurde ich durch den Pressesprecher, Herrn Dr. Uzulis nach Wiesbaden eingeladen.
    Es war ein sehr freundliches und offenes Gespräch, welches ich mit der Möglichkeit einer Online-Diskussion der Jäger mit Frau Knell, Sprecherin für Landwirtschaft und Umwelt der FDP verlies.

Wir verzichten an dieser Stelle auf eine weitere Bewertung, da sich jeder sein eigenes Bild machen sollte.

Ohne Worte…

0

Ja, es gibt sie, die „Schwarzen Schafe“, die Mitmenschen, die es schaffen mit einem Wimpernschlag die Öffentlichkeitsarbeit von Wochen und Monaten zunichte zu machen.
Und dabei produzieren sie wissentlich Kanonenfutter für die Jagdgegner der Nation.

Zur Zeit kursiert ein Video:
Zu sehen ist eine Katze, die in Schockstarre auf die bevorstehende Attacke einer Hundemeute wartete.
Jeder echte Waidmann hätte an dieser Stelle eingegriffen und seine Hunde abgerufen. Nur Hirn, Verstand und ethisches Verantwortungsgefühl hatte dieser Hundeführer nicht, im Gegenteil, er hetzte seine Hunde gezielt auf die Katze und lobte das Verhalten ausdrücklich. Das Ganze noch zu filmen und zu dokumentieren, anstatt das Spektakel zu unterbinden, ist moralisch mehr als fragwürdig.

Hier liegt ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz §3, Absatz 8 vor, welcher verbietet:
„ein Tier auf ein anderes Tier zu hetzen, soweit dies nicht die Grundsätze weidgerechter Jagdausübung erfordern.“

Nun werden sicher auch wieder Stimmen laut werden, man mache ja bei der Baujagd auch nichts anderes. Sachgerechte Baujagd soll jedoch das Wild zum Verlassen des Baues bringen, um es waidgerecht zu erlegen. Und das Raubwildschärfe ja bei manchen Zuchtverbänden nachgewiesen werden muss, aber sicher kann man über die Notwendigkeit von Härtenachweisen in der Jagdhundepraxis gleichfalls streiten. Beides tut hier aber nichts zur Sache.

Dass Hunde eine gewisse Schärfe genetisch verankert haben, sieht man auch bei anderen Haushunderassen, welche die Nachbarskatze, Artgenossen oder Menschen ankläffen und/ oder anknurren.
Es gibt auch  Rassen neben den Jagdhunden, bei denen Schärfe gewünscht ist, wie z.B. bei allen Schutzhunden. Insbesondere bei Herdenschutzhunden wird diese gefordert, und auch der Kampf Tier gegen Tier in Kauf genommen.

Allerdings sollte diese Schärfe im Jagdbetrieb IMMER durch den Hundeführer kontrollierbar sein und wohl bedacht eingesetzt werden.
Leider können wir nicht gesichert sagen, ob der Hundeführer bekannt ist, angeblich wurde das Ganze zur Anzeige gebracht.
Somit wird er für sein Verhalten nach den gültigen Gesetzen entsprechend bestraft werden.

 

TASSO e.V. – ahnungslos, aber nicht alternativlos

Wie bereits zur Reform des LJG in Nordrhein-Westfalen zu Remmels Zeiten hat sich Deutschlands größtes Tierregister erneut gegen die Jagd und ihre Ausübenden gewandt. Damals ging TASSO ein Bündnis unter anderem mit der Tierrechtsorganisation PETA ein, deren Gemeinnützigkeit aktuell in Frage gestellt wird.
Im neusten Fall ruft TASSO zu einer Demonstration gegen eine Informationsveranstaltung “ Prädatoren und Artenschutz“ auf, die im hessischen Grünberg stattfinden soll.
https://www.tasso.net/Presse/Pressemitteilungen/2018/Demonstration-gegen-Jaeger-Veranstaltung
Sicherlich stimmt es, dass der Rückgang vieler Niederwildarten intensivierter Landwirtschaft und dem hohen Pestizideinsatz der vergangenen Jahrzehnte geschuldet ist. Trotzdem ist auch die Prädation ein nicht zu vernachlässigender Faktor, der nicht nur Niederwild, sondern alle Bodenbrüter, Kleinsäuger, Amphibienusw. betrifft. Dazu gehören auch die Eingriffe durch invasive Arten, die keine Bereicherung der Tierwelt sind , sondern eben diese bedrohen. der Umgang wird in der EU-Verordnung zu invasiven gebietsfremden Arten ( https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32014R1143&from=EN )geregelt, sie umfasst zur Zeit  49 Arten.
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/invasive-arten/unionsliste.html

Man kann zur Fallenjagd und Baujagd, zur Anpassung von Jagd – und Schonzeiten stehen wie man möchte, Fakt ist: Mit dem Aufruf zu dieser Demonstration hat sich TASSO ideologisch endgültig im Lager der Jagdgegner verankert.

Aber das Thema ist ein Altes, ob es um den Hubertustag, Staatsjagden oder die angeblichen Zahlen an „durch Jäger getöteten Haustiere“ geht, TASSO verliert die erforderliche Neutralität und polemisiert. Wir berichteteten mehrfach über die Entgleisungen eines gemeinnützigen Vereines, der hier seine Monopolstellung ausnutzt.
https://fuerjagd.de/2015/10/29/tasso-e-v-gegen-jagd-und-traditionen/
https://fuerjagd.de/2015/07/01/tasso-nein-danke/
https://fuerjagd.de/2016/03/23/keine-jagdhunde-zu-tasso-e-v/

Wir sind der Meinung, dass TASSO e.V., ein durch Spenden finanzierter gemeinnütziger Verein, hier die Jägerschaft als Ganzes diskreditiert und dass man sich die Frage stellen muss, ob man einen solchen Verein weiterhin unterstützen sollte. Auch sollte man sich durchaus die Frage stellen, ob man Angst haben muss, dass verloren gegangene Hunde, die über TASSO gefunden wurden, womöglich nicht in die Hände der „bösen“ Jäger zurückgegeben werden!
Etliche Fälle sind in den letzten Jahren publik geworden, in denen Jagdhunde aus ideologischen Gründen nicht von Tierheimen an Jäger vermittelt wurden.
https://fuerjagd.de/2016/07/20/keine-hunde-an-jaeger/

Deshalb: Keine Jagdhunde zu TASSO

„Für Jagd in Deutschland“ hat bereits 2015 eine Alternative zu TASSO geschaffen. „Registrier-mich“ ist ein völlig ideologiefreies, kostenloses Tierregister, das die Möglichkeit bietet alle Tiere, die per Chip, Ring, Tätowierung, Ohrmarke usw. identifizierbar sind, online zu registrieren und zu verwalten.
Wie TASSO ist „Registrier-mich“ an die Metadatenbank Europetnet angeschlossen. Diese weltweit größte Suchmaschine für Transponderabfragen hat die Daten von ca. 60 Millionen Haustieren gespeichert. Wird die Transpondernummer eines Tieres in die Suchmaschine von Europetnet eingegeben, wird diese Anfrage parallel an alle angeschlossenen Haustierzentralregister geschickt. Als Antwort auf diese Anfrage übermittelt Europetnet eine Liste der Haustierregister, bei denen das Tier registriert ist.

Die Zusammenführung von Tier und Halter wird dannn unter Wahrung das Datenschutzes durch „Registrier-mich“ durchgeführt.
https://www.facebook.com/registrierMICH/?ref=ts&fref=ts
http://www.registrier-mich.de/

Zum Weiterlesen
Präsentation Tierregister

Die Jägerin, die Tierschutz lebt!

0

Spendenaktion für den Tierschutzhof Oberpfalz e.V.

Östlich der Metropolregion Regensburg liegt der Tierschutzhof Oberpfalz e.V., betreut und geleitet von Anne Marie Prem.
Die engagierte Jägerin ist Schutzengel von Kleintieren, Vieh und natürlich auch Wildtieren. Hier kann jeder sehen und erleben, wie Tierschutz, Naturschutz und Jagd Hand in Hand gehen. Auch ein Netzwerk zur Rehkitzrettung ist im Aufbau.
Trotz Vorurteilen und Unkenrufen, immer ihren Standpunkt klar vertretend, bekommen hier neben Pferden, Schweinen, Hühnern und Hunden auch Füchse, Rehkitze und Frischlinge eine zweite Chance.

Wie sich jeder denken kann, geht solch eine Leistung zum Wohl der Tiere ins Geld.

Futter, Einstreu und Hilfe braucht es und wenn Schmied und Tierarzt kommen wird die Geldbörse schnell zum Zwiebelleder.
Aus diesem Grund unterstützen wir von „Für Jagd in Deutschland“ e.V. Frau Prem finanziell und bitten Sie, es uns gleich zu tun.

Alle nötigen Infos finden Sie unter folgendem Link:
http://www.tierschutzhof-oberpfalz.de/spenden/
Wir bedanken uns für Ihren Einsatz, gerne auch in Persona als Helfer vor Ort.

Was hat der Tod von Chico mit Jagd zu tun?

0

Eigentlich nichts und trotzdem alles….
denn die Gruppierungen und Personen, die so auf den Fall „Chico“ reagieren, sind die gleichen, die sich auch radikal gegen Jagd und Jäger positionieren, die Jägern den Tod wünschen und am liebsten jedes Tier mit aufs heimische Sofa nehmen und von morgens bis abends streicheln würden. Denn die Natur ist gut, nur der Mensch ist grausam.

Gestern durften wir einer Veröffentlichung des gemeinnützigen! Vereins Animal Peace auf Facebook folgendes  entnehmen:

Zitat, auf einen Link verzichten wir, diese Veröffentlichung muss nicht noch weiter verbreitet werden:
„Chico wurde heute ermordet. Wehe den Besiegten! 8 Jahre lang gefoltert, dann eilte tagelang der Rufmord dem Mord an seiner Person voraus. Tod den Entscheidungsträgern! Wir fordern die Todesstrafe für die verantwortlichen, unberechenbaren Mörder: Die Vertreter der Stadt Hannover, der Tiermedizinischen Hochschule, des „Tierheims“ und des Landwirtschaftsministeriums.“
Zitat Ende

Was muss eigentlich noch passieren, damit die Behörden endlich wach werden? Warum erhalten Vereine wie zum Beispiel Animal Peace den Status „gemeinnützig“?

Zur Erklärung von Gemeinnützigkeit haben wir Wikipedia befragt und dort steht:

Gemeinnützigkeit oder gemeinnützig ist ein Verhalten von Personen oder Körperschaften, das dem Gemeinwohl dient. Allerdings sind nur die dem Gemeinwohl dienenden Tätigkeiten auch gemeinnützig im steuerrechtlichen Sinn, die im § 52 der Abgabenordnung abschließend aufgezählt sind. Dazu gehören unter anderem die Förderung der Wissenschaft und Forschung, von Bildung und Erziehung, von Kunst und Kultur sowie des Sports, sowie die Katastrophen– und humanitäre Hilfe. Andere durchaus dem Gemeinwohl dienende Zwecke müssen nicht zwangsläufig gemeinnützig in diesem Sinne sein.“
Zitat Ende https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinn%C3%BCtzigkeit

Die meisten „Gefolgsleute“ dieser Vereine oder Facebookseiten sind harmlose Computerhelden, die nur am Rechner ihre kranken Fantasien ausleben. Diese Fantasien haben es allerdings in sich, da wird mit Vergeltung gedroht, es werden Galgen gepostet, geschrieben, dass man den Mördern gern das gleiche antun würde. Aber wer garantiert, dass nicht doch einer meint, den „Rächer der Tiere“ geben zu müssen und tatsächlich einem Vertreter der Stadt Hannover auflauert? Anschläge auf Eigentum und Leben von Jägern hat es schon häufiger gegeben, wir können deshalb den von AP bedrohten Personen in Hannover nur raten, vorsichtig zu sein, die Radmuttern öfter mal zu prüfen und auch, ob alle vier Reifen noch intakt sind.

Wir haben lange überlegt, ob wir mit einer Stellungnahme diesem menschenverachtenden, empathielosen Verein auch noch eine Plattform geben sollen. Aber immer drüber „hinwegschweigen“, mit Verachtung strafen oder ignorieren ist auch nicht richtig.

Viele unserer Leser haben vermutlich noch nie etwas von Animal Peace gehört. Das ist auch kein Verlust und nicht weiter schlimm, aber man sollte sich immer bewusst sein, dass es diesen Sumpf gibt. 21.229 Likes auf der Facebook-Seite zeigen, dass es genügend Menschen gibt, die entweder ohne zu hinterfragen alles liken, oder denen dort aus der Seele gesprochen wird. Dort wird purer Hass verbreitet, egal ob auf Jäger, Bauern, Tierhalter, Zoos und Zirkusse oder andere Menschen, die von und mit Tieren leben. Wir fragen uns ernsthaft, was das zuständige Finanzamt (München?) bewogen haben könnte, einem Verein die Gemeinnützigkeit zuzuerkennen, der den Tod eines Landwirts bejubelt, der von einem Bullen totgedrückt wurde. Der Bulle wird als Held gefeiert…. Ist das gemeinnützig??

 

Foto: Fotolia_60950542_M.jpg

Galgen-Strick-QF-Pixel-1920-Quelle-Source-Pixabay-Download-2017-08-06-Stefan-Pribnow.jp

 

Tierschutzgeschichten oder: Etwas schlimmeres als den Tod finden wir im Hühnerstall…

Was soll das heißen – etwas schlimmeres als den Tod finden wir im Hühnerstall?

Oft liest man: Fuchs macht/hat Problem XYZ…
Die Reaktion der Tierschutzfraktion darauf: Nur nicht den Jäger rufen! Der tötet das Tier.


Nun… zunächst einmal… darf er innerhalb des befriedeten Bereich gar nicht schießen.
Also auch nicht in irgeneinem Hühnerstall.

Aber weshalb sollte man sich dann überhaupt an den Jagdpächter wenden?
Unter anderem deshalb, weil der Tierfang mittels Falle (auch Lebendfalle) in Deutschland einer Sachkunde bedarf.
Weshalb bedarf er einer Sachkunde?
Weil das Tierschutzgesetz und das Jagdgesetz es so will.
Weshalb will es das Tierschutzgesetz?
Weil es durch unsachgemäßen (Lebend)Fang von Tieren nicht selten zu massiven Verletzungen kommt. Diese enden nicht selten mit dem qualvollen Verenden des Tieres.
Das hier präparierte Tier hat mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit derartiges erlebt.
Wenn sie nicht im Rahmen einer Jagd erlegt worden wäre, hätte sie elend krepieren müssen.
Ein Fuchs hat ohne Zähne keine Überlebenschance.
Auch zeigten die massiven Einblutungen im Kiefer, dass hier eine schmerzhafte Entzündung vorlag.
Ist DAS Tierschutz?
Ich finde Nein!
Wenn es keine andere, tierschonende Möglichkeit gibt ist es die einzige Möglichkeit, ein Tier zu erlegen.
Aber als Jäger verfügt man auch sowohl über die notwendige Sachkunde, als auch über geeignetes Material, eine Lebendfalle tierschutzgerecht zu stellen.

Denn dazu gehört mehr als sich einen billigen Ebaygitterkorb zu kaufen.

Daher wendet Euch BITTE an Menschen, die die Sachkunde für den Bereich Fallenfang haben und nicht an selbsternannte Experten.

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Folgende Pressemitteilung erreichte unsere Redaktion heute.
Natürlich halten wir euch dieses Beispiel der Politik nicht vor, in dem sich zeigt, wie einfach Statistiken, die ein unschönes Bild auf die eigene Wähler zeichnen könnten, angepasst werden.
So sehr das Titelbild für einige etwas drastisch sein mag, so deutlich zeigt es wie sehr Wild unter wildernden Hunden leidet.


Hessisches Umweltministerium lehnt die Aufnahme von gerissenen Wildtieren durch wildernde Hunde in die jährliche Streckenliste ab

Das hessische Umweltministerium weigert sich, die Zahl der von wildernden Hunden gerissenen Wildtiere in die jährliche Streckenliste aufzunehmen. Das begründete Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) Ende Februar in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Wiebke Knell unter anderem damit, dass die Jagdbehörden die Streckenmeldungen der Jäger „nur sehr eingeschränkt verifizieren“ könnten und diese deshalb „wenig belastbar“ seien. Hinz geht also indirekt davon aus, dass die Jäger bei den Streckenlisten mogeln.

Außerdem bezweifelt die Umweltministerin, dass die Jäger das nötige Fachwissen hätten, „um ein gerissenes Reh zweifelsfrei einem wildernden Hund als Täter zuzuordnen“. Dazu seien „Expertenwissen oder unmittelbare Augenzeugen notwendig“. Denn in Hessen seien „Wölfe, Luchse, wildernde Hunde und Füchse grundsätzlich als Prädatoren für Rehwild denkbar“. Laut offiziellem Luchsbericht wurden jedoch 2017 in Hessen nur vier Luchse bestätigt. Wölfe durchstreifen nur ganz vereinzelt das Land. Luchs- und Wolfsrisse dürften deshalb eher selten vorkommen.

Die liberale Landtagsabgeordnete Knell betonte in ihrer Anfrage an die Ministerin, dass „vor dem Hintergrund der Vielzahl der von wildernden Hunden gerissenen Wildtiere genauere Angaben notwendig sind“. Bisher wird in der hessischen Streckenliste unter „Fallwild“ allerdings nur zwischen „verunfallt“ (Verkehrsopfer) und „sonstigen“ Todesursachen unterschieden. Weil aber jährlich bis zu 3200 Rehe unter „sonstigen Todesursachen “ aufgeführt werden, hatten schon im Mai 2015 die Jagdvereins-Delegierten beim hessische Landesjägertag aufgrund eines Antrags der Jägervereinigung Oberhessen (JVO) gefordert, von wildernden Hunden gerissenes Wild gesondert auszuweisen.

„Wir wollen mit konkreten Zahlen die Diskussion um wildernde Hunde versachlichen und das ganze Ausmaß dieser Tierschutzproblematik deutlich machen“, begründete der Vorsitzende der Jägervereinigung, Helmut Nickel, seinerzeit den Antrag. Viele Rehe mit „sonstiger“ Todesursache seien wahrscheinlich von Hunden gerissen worden. Man habe daher in dem Antrag gefordert, die Streckenliste und in die Abschussliste mit einer Spalte „wildernde Hunde“ als Fallwildursache aufzunehmen.

Die hessischen Grünen wollen den Abschuss von wildernden Hunden jedoch verbieten oder stark einschränken. Konkrete Risszahlen wären dabei offenbar eher hinderlich. Erst Mitte Februar veranstaltete die  Öko-Partei im Landtag ein „Fachgespräch“ zum Thema „Passen Haustierabschuss und Fallenjagd noch in unsere Zeit?“

Abbildung: Jagdpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Hessen, Wiebke Knell

Stimmen der Basis – Leben im Wolfsgebiet 3

Damwild Risse Januar 2018
Es geht nichts über einen guten Hund!

Zwei Risse in einer Nacht. Der Hund findet! Aber er findet auch die Stelle an der sich die „Grauen“ satt gefressen haben! Vom Forsthaus bis zu den Rissstellen sind es ~ 60 m !

Dann mussten sie ihre Beute noch 550 m schleppen, um in Ruhe fressen zu können! Einfach haben die es auch nicht! Beim Transport der beiden Stücke (Damschmaltier und Damkalb) haben sie lediglich 2 mal abgesetzt! in einem Wolfsrevier ist es eben wichtig einen firmen Hund zu haben und die Zeit für die Revierkontrolle, um den Überblick zu behalten.
Was mir noch wichtig ist:
Er (der Wolf) ist hier, woher er auch immer gekommen ist.
Es ist eine hoch interessante Art.
Es ist unstrittig das er hier leben kann.
Er wird das Verhalten aller Lebensarten in seinem Umfeld verändern.

Aber – was diese Art sicher nicht verdient hat, ist eine Verniedlichung,Glorifizierung und jedweder emotionaler Blödsinn.
Was ihm helfen wird?
Sachkundiger Umgang.
Ehrlichkeit und Wissen über seine Art
Ihm die Möglichkeit bieten, zu lernen, dass Menschen und ihr Eigentum für ihn nicht gut sind.

Wenn wir das schaffen, hat er eine Chance! Unsere Kultur hat die Nähe zu Großräubern verloren …… Sie zurück zu gewinnen bedeutet, ihn in seine Schranken weisen; da, wo er Probleme macht, muss er weg!