Jagdgegner… ja, sie gehen uns auf die Nerven – manchmal bis der Geduldsfaden reißt…..

Ein aktuelles Geschehen war Anlass zu diesem Thema.

Mal wieder ist es einem Jagdgegner gelungen, einem Jäger durch gezielte Provokationen die eine oder andere unvorsichtige Bemerkung zu entlocken, im Anschluss daran eine Klage zu führen und diese, der jeweiligen Landesgesetzgebung folgend, auch durchzubringen.

Dieser Ausgang war für viele von uns von Beginn an klar.

Allerdings wird uns einiges ebenso klar, wenn wir uns das Anzeige- und Klageverhalten diverser Tierrechtsorganisationen und des Klageführers in diesem speziellen Fall anschauen:
Das hat System.

Es gibt im Tierrechtsbereich zweierlei Arten unser Rechtssystem zu (be)nutzen, die beide pekuniär motiviert sind.

Ein Weg ist, Anzeige zu erstatten um kostenlose Werbung zu erhalten:
Wer kennt ihn nicht den Satz: XYZ hat Anzeige erstattet wegen…. und man fragt sich: weshalb landet das überhaupt in der Presse?
Ist es nicht das Normalste von der Welt, bei tatsächlichen Straftaten, Anzeige zu erstatten?
Die meisten dieser Anzeigen verlaufen im Sande.
Da der in den meisten Fällen Anzeigen erstattende Verein nur 9 Mitglieder hat, dürfte dieser Ausgang wohl auch sämtlichen Vereinsmitgliedern im Vorfeld bekannt sein, so dass für uns, als Aussenstehende, tatsächlich nur ein Grund nachvollziehbar wäre, so zu handeln:

Mediale Präsenz = Prominenz,  Plattform und vor allem Spendengelder

Der andere Weg, unser Rechtssystem für sich arbeiten zu lassen, ist weniger einträglich, bringt aber eine direkte „Verdienstmöglichkeit“ für Anzeigenerstatter und Verein.
Man sucht sich, vorzugsweise in sozialen Netzwerken, Personen, die sich provozieren lassen und wenn sie dann mal auf 180 sind, auch zu unbedachten Äusserungen neigen.
Diese provoziert man so gut es geht, um im Nachgang Anzeige zu erstatten.
Dies betrifft nicht nur die Jägerschaft, sondern passiert genauso bei Landwirten, Tiertrainern (egal ob Zoo, Zirkus oder auch immer öfter Heimtier), Reitern oder Kutschern.
Da in solchen Fällen nur Anzeige erstattet wird, wenn man sich eines Erfolges 100% sicher ist, gehen diese in der Regel auch wunschgemäß aus.

Helfen können wir Euch in solch einer Situation nur bedingt, wir können euch nur raten:
Behaltet immer eure Contenance – und wenn sie euch buchstäblich „mit dem Hintern ins Gesicht springen“ – lasst euch nicht zu unbedachten Äußerungen verleiten.
Sobald ihr ein gezücktes Handy seht, seid äußerst misstrauisch – ihr könnt davon ausgehen, dass es ein abgekartertes Spiel ist.
Ruft die Polizei!

Benutzt selbst euer Handy, weist darauf hin, dass ihr die Situation ab jetzt aufnehmen werdet. Dokumentiert das Geschehen. Die Aufnahmefunktion funktioniert zur Not auch in der Jackentasche.
Ihr solltet gewahr sein, das man versuchen könnte, euch das Handy abzunehmen.
Ihr solltet also in einer erhöhten bzw. sicheren Position sein (Hochstand, Auto, Personengruppe).

Und wenn ihr gereizt seid – lasst auch den Rechner besser aus.

In diesem Sinne

Waidmannsheil – und lasst Euch nicht zum Gejagten machen…

Kommentare

2 Kommentare auf "Justitia – nutzen statt benutzen lassen"

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Manfred Nehren
Gast

Getroffene Hunde bellen, getroffene Jäger heulen sich im Internet aus.

Andersrum gesagt:

Zuerst habt Ihr die Jagdgegner ignoriert, dann ausgelacht, dann bekämpft und jetzt gewinne sie.

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Gast

“ Jetzt gewinne sie“………Man kann sich auch selbst belügen. Das macht die hässliche Realität schöner.

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