Muster-Pressemitteilungen für Kitzretter

Muster-Pressemitteilungen für Kitzretter

Vielerorts suchen dieser Tage Jäger mit Helfern das Grünland nach Jungtieren ab, damit der Landwirt mit der Mahd beginnen kann.

FJD hat drei Muster-Pressemitteilungen für die Kitzretter erstellt („Kitzrettung: Aktiver Tier- und Naturschutz“, „Kitzrettung mit dem Hund“ und „Tierschutzgerechte Frühmahd“), die Sie/Ihr an die Redaktion Eurer Zeitung schicken könnt (bitte unten auswählen).

Verwendungsanleitung:

Eine aussuchen, im Prinzip nur noch die kursiv gestellten Stellen ergänzen und auf nicht kursiv umstellen. Alles markieren, kopieren und per E-Mail an die Redaktion, jedenfalls nicht nur im Anhang, sondern auch gleich im e-mail-Fenster. (Die Nutzungsrechte für die jeweils eingefügten Bilder sind eingeräumt.)

Natürlich können die Muster nach Belieben personalisiert und individualisiert werden und eigene Bilder verwendet werden.

Wichtig:

  1. In den Betreff der e-mail: Pressemitteilung und der Titel
  2. Nicht wesentlich mehr als eine DinA 4 Seite
  3. Die Grundformatierung beibehalten
  • Pressemitteilung vom xx (16Pt.)
  • Titel (16Pt.)
  • Einleitungsabsatz (14 Pt.)
  • Fließtext
  • Und abschließend die Angaben zum Absender.

Auf Anfrage kann den Redaktionen weiteres Bildmaterial zur Verfügung gestellt werden.

Kitzrettung: Aktiver Tier- und NaturschutzKitzrettung mit dem HundTierschutzgerechte Frühmahd

Pressemitteilung vom xx.xx.xxxx

Kitzrettung: Aktiver Tier- & Artenschutz

„Ducken und Tarnen“ hilft nur vor dem Fuchs, nicht vor dem Kreiselmäher. Um den Wildtiernachwuchs vor einem qualvollen Mähtod zu bewahren, suchen Jäger vor der Mahd das Grünland nach den Jungtieren ab.

FJD-Musterpressemitteilung_Aktiver-TierschutzInstinktiv duckt sich das Kitz tief ins Gras (Foto: Manfred Wysocki)

Der erste Schnitt der Wiesen fällt genau in die Zeit, wenn das Reh Nachwuchs bekommt. Die Ricke setzt ihr Kitz dort ab, wo es ruhig ist: Mal im Wald, aber vorzugsweise im Grünland. Und dann wird die Heuernte für das Kitz und andere Jungtiere wie Hase, Fasan oder Kiebitz zur tödlichen Gefahr. Die vermeintlich sichere Ablage der Jungen vor dem Fuchs wird zur Falle.

Vielerorts arbeiten Jäger und Landwirte Hand in Hand, um die lauernde Gefahr zu mindern. Im Vorfeld aufgehängte Mülltüten, Flatterbänder oder das nächtlich laufende Radio

sind kein verspäteter Aprilscherz: Es soll erreicht werden, dass die dann misstrauisch werdenden Elterntiere die Jungtiere an einen sichereren Ort bringen. Leider ist der Erfolg nicht immer garantiert.

Bewährt hat sich deshalb, dass die Jäger die Wiesen wenige Stunden vorher systematisch absuchen: Es gilt, alles Jungwild zu finden und in Sicherheit zu bringen. Wichtig ist hierbei, die Jungtiere mit Grasbüscheln abzutragen, damit diese keine menschlichen Gerüche annehmen. Unterstützt wird der Jäger durch den gehorsamen Jagdhund, der mit seiner feinen Nase dem Jäger das versteckte Tierkind anzeigt, ohne es greifen zu wollen. Wenn genügend Helfer zur Verfügung stehen, wird mit möglichst geringen Abständen eine Kette gebildet, denn ein sich duckender Junghase ist schnell übersehen.

Da die Tiere, die in die Messer des Kreiselmähers geraten, häufig nur schwer verletzt werden und dann qualvoll verenden, geht es hierbei nicht nur um eine klassische Hegeaufgabe der Jäger, sondern um ein ausgemachtes Tierschutzproblem.

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Pressemitteilung vom xx.xx.xxxx

Landwirte wollen mähen, Jungtiere sollen leben

Wenn dieser Tage die Heumahd bevorsteht, ist notwendig, was sonst streng verboten ist. Um den Wildtiernachwuchs vor dem Kreiselmäher in Sicherheit zu bringen, durchstreifen Jäger mit ihrem Jagdhund das Grünland.

Mit hoher Nase steht Jagdhund xy im hohen Gras: Mit seiner feinen Nase hat der Rasse xy das Kitz längst gewittert, er steht vor und zeigt an. Jetzt sieht auch Jäger Mustermann das Jungtier, das sich instinktiv tief ins Gras duckt. In Grasbüscheln gebettet, damit es keine menschlichen Gerüche annimmt, legt Mustermann das Kitz vorsichtig in eine Obstkiste. Er hat dieses Kitz mit Jagdhund xy vor einem qualvollen Tod gerettet. In wenigen Stunden fängt Landwirt MüllerMaierFritz an, mit dem Kreiselmäher das Heu zu schneiden.

(… wenn so erfolgt)

Vielerorts arbeiten in diesen Tagen Jäger und Landwirte Hand in Hand und gut koordiniert zusammen, um den Wildtiernachwuchs vor dem Tod zu bewahren. Denn wie jedes Jahr haben sich Wiesen und Felder zu einer regelrechten Kinderstube entwickelt. Aber in der Landwirtschaft steht die Heuernte an und in ihr lauert eine tödliche Gefahr für die Jungtiere.

FJD-Musterpressemitteilung_Aktiver-TierschutzInstinktiv duckt sich das Kitz tief ins Gras (Foto: Manfred Wysocki)

Die Elterntiere wähnen ihren Nachwuchs im hohen Gras des Grünlandes gut geschützt – vor Fuchs und anderen Raubtieren – und lassen ihn in den Wiesen zurück. Doch wenn der Kreiselmäher kommt, wird der vermeintliche Schutz für die Tierkinder zur tödlichen Falle. Da die Jungtiere häufig nur schwer verletzt werden und dann qualvoll verenden, ist ihre Rettung nicht nur originäre Hegepflicht der Jäger, sondern ein ernsthaftes Tierschutzproblem.

Dem stellen sich Jäger und Landwirte gemeinsam bereits durch präventive Maßnahmen wie Flatterbänder, nächtlich laufende Kofferradios oder Scheuchen. Die dann misstrauisch werdenden Elterntiere sollen ihren Nachwuchs an einen sichereren Ort führen. Auch die Art und Weise des Mähens hilft, dass die Tiere noch flüchten können. Doch leider ist der Erfolg nicht immer garantiert.

Bewährt hat sich, dass die zu mähenden Flächen wenige Stunden vor der Heuernte vom Jäger abgesucht werden. Möglichst alle Jungtiere sollen aufgefunden und in Sicherheit gebracht werden. Große Hilfe leistet hier der treue Jagdgefährte, der gut ausgebildete Jagdhund. Es ist in diesen Stunden geboten, was sonst tunlichst zu unterlassen ist: In der Brut- und Setzzeit den Hund in die Wiesen zu führen. Voraussetzung ist, dass der Hund im absoluten Gehorsam steht. Denn er darf die Jungtiere nicht greifen, sondern soll sie nur anzeigen. Von den vierbeinigen Helfern wird bei der Suche Höchstleistung abverlangt, denn in den ersten Tagen hat das Jungwild so gut wie keine Wittrung (Wildgeruch).

Von Vorteil ist es auch, wenn Helferketten systematisch die Wiesen durchkämmen können. Glücklich schätzen sich die Jäger, denen eine ganze Schulklasse hilft. Doch das ist bisweilen eine schwierige Koordinationsaufgabe und bedarf einiger Vorarbeit: Denn, wenn es um das passende Wetter geht, kennt die Landwirtschaft keine Wochentage.

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Pressemitteilung vom xx.xx.xxxx

Jäger im alljährlichen Kampf gegen den Mähtod

Mai und Juni bringen alljährlich ein hohes Risiko für Jungwild und Bodenbrüter mit sich. Immer schnellere Landmaschinen und moderne Erntemethoden lassen dem Niederwild kaum eine Überlebenschance. Jäger und Landwirte kämpfen, Wildtierverluste zu vermeiden.

FJD-Musterpressemitteilung_Tierschutzgerechte-FrühmahdEin schwerverletztes Kitz (Foto: Manfred Wysocki)

Tausende Rehkitze fallen jährlich den Messern des Kreiselmähers bei der Grünlandmahd zum Opfer. Da die Tiere häufig nicht sofort getötet, sondern nur schwer verletzt werden und ihnen ein qualvoller Tod droht, handelt es sich um ein ernsthaftes Tierschutzproblem. [das auch für den Landwirt strafrechtliche Konsequenzen haben kann.] Mit der tierschutzgerechten Frühmahd versuchen Jäger und Landwirte, in enger Kooperation dem Einhalt zu gebieten.

Die erste Grünlandmahd fällt in die Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere. Die Elterntiere führen ihre Jungtiere in den vermeintlich sicheren Schutz des hohen Bewuchses des Grünlands: Bis der Kreiselmäher kommt, und die Sicherheit zur Falle wird.

Damit die misstrauischen Elterntiere ihren Nachwuchs an einen sichereren Ort führen, wird kostengünstig und sehr effektiv im Vorfeld Vergrämung mit Flatterbändern, nächtlich spielenden Kofferradios und Knistertüten durchgeführt. Die Flächen von Innen nach Außen zu mähen, ermöglicht Fasan und Feldhasen die Flucht während der Mahd. Der Erfolg, alle Jungtiere aus den Flächen zu bringen, ist so aber nicht immer gewährleistet.

Im wiederkehrenden Kampf gegen den Mähtod hat sich bewährt, dass die zu mähenden Flächen wenige Stunden vorher vom Jäger abgesucht werden. Möglichst alle Jungtiere sollen aufgefunden und in Sicherheit gebracht werden. Unentbehrliche Hilfe stellt der Einsatz des gehorsamen Jagdhundes dar, der nur anzeigen soll, aber nicht greifen darf. Das verlangt Höchstleistung des vierbeinigen Helfers; denn in den ersten Tagen nach der Geburt haben die Jungtiere kaum Wittrung (Wildgeruch). Eine größere Anzahl von Helfern erleichtert, die Flächen in Ketten systematisch abzusuchen.

Die wirksame tierschutzgerechte Frühmahd verlangt von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Engagement, Koordinationsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft.

[Landwirt xy und Jäger xy mit [Familie/Freunden/Pächtergemeinschaft/Hund] freuen sich, dass ihr Einsatz vom Erfolg gekrönt war. ] (wenn zutreffend)

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