Eindeutiges Statement!

Heute ein Beitrag von Marc Schieferdecker, Sportschütze, ehemaliges Mitglied der AG Waffenrecht der Piratenpartei und Gründer der German Rifle Association.
Die GRA ist ein Bündnispartner der FJD, klärt über private Waffennutzung auf und kämpft gegen die zunehmende  Stigmatisierung privaten legalen Waffenbesitzes.

Zwei Demonstrationen

Von linker Seite wird uns (den Menschen im Besitz von Schusswaffen) seit Jahren viel vorgeworfen. Die Sportschützen werden als “potentielle Amokläufer” mit “Sportmordwaffen” tituliert und die Jäger sind ja so oder so allesamt “Tiermörder”, denn “Jagd ist feiger Mord” und “für Tiere ist jeden Tag Dachau”. Die “Waffennarren” – wie uns auch die Presse oft bezeichnet – sind natürlich allesamt “rechter Gesinnung” und im Grunde geht es uns nur um’s “Saufen und Ballern”. Seit Jahren argumentieren wir mit Fakten dagegen, doch leider stoßen wir meistens nur auf taube Ohren. Die Frage, die bleibt: Woher kommt bei den Linken eigentlich diese Ablehnung von bewaffneten Bürgern?

Einerseits existiert in den linken Köpfen die These, dass Waffenbesitz automatisch irgendwann zu Gewalt führe, denn “Waffen werden zum Töten gebaut”. Andererseits ist der wehrhafte, selbstständige, freie Bürger der linken Ideologie schon immer ein Dorn im Auge.

“Wenn die bürgerliche Klasse entwaffnet und enteignet ist und ihre Angehörigen nur entsprechend ihrer Zahl und nicht ihres Vermögens Zugang zu den Massenmedien haben, besteht kein Grund, eine ständige, freie und offene Konfrontation zwischen ihren und unseren Ideen zu fürchten. Diese Konfrontation stellt das einzige Mittel dar, mit dessen Hilfe die Arbeiterklasse sich ideologisch erziehen und erfolgreich vom Einfluss der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Vorstellungen befreien kann.”
(Friedrich Engels an August Bebel, 1.–2. Mai 1891)

Bereits vor über 120 Jahren ging es den Linken darum, Andersdenkende zu entwaffnen, zu enteignen, die Medien zu kontrollieren und die Menschen nach ihren Ideen umzuerziehen, notfalls mit psychischer und physischer Gewalt. Und diese linke Kernideologie hat heute noch Bestand. Politischer Arm dieser Ideologie sind die vielen NGOs und Parteien wie “Die Linke”, “Bündnis 90/Die Grünen” und Teile der SPD. Selbst bei bürgerlichen Parteien sind freiheitliche Ideen inzwischen auf dem absteigenden Ast.

Teilweise sind die Ziele der Ur-Linken sogar bereits umgesetzt, denn Journalisten wählen mehrheitlich im linken Spektrum (Medienkontrolle) und der Begriff “Umverteilung” wird von vielen Bürgern nicht mehr als “Enteignung” verstanden. Auch das Umerziehen fällt den Linken dank staatlich verordneter Bildung in den von ihnen kontrollierten Bundesländern leicht: Gendermainstreaming und andere linke Ideen sollen Einzug in die Grundschulen halten – gegen den Wunsch vieler Eltern. Andersdenkende werden gesellschaftlich mittels psychischer Gewalt diskreditiert und wenn das nicht reicht, dann geht man auf die Straße und zündet ein paar Autos an. So funktioniert das eben, wenn man links ist.

Sehr deutlich wurde das bei der Demonstration in Frankfurt, wo “Blockupy” gegen den Kapitalismus und die Einweihung des neuen Hauptsitzes der europäischen Zentralbank zog, auf ihrem Weg Autos anzündete, Feuerwehrmänner mit Steinen bewarf, Polizisten mit Säure verätzte, Schaufenster von Geschäften einschlug, Bushaltestellen zerstörte, Menschen verprügelte. Danach traf man sich vermutlich bei McDonalds, wegen “Kampf dem Kapital”, aber “ohne Mampf kein Kampf”… oder so ähnlich.

Die Krawalle zeigen die innere Unlogik der Linken, denn Vordenker der europäischen Zentralbank waren Marx und Engels, die dies sogar im Kommunistischen Manifest niedergelegt haben.

“Für die fortgeschrittensten Länder werden die folgenden Maßregeln ziemlich allgemein in Anwendung kommen können: Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.”

Im Grunde rebellieren die linken Blockupy Demonstranten gegen ihre eigene Ideologie, nur sind sie leider so dumm und ungebildet, dies selbst nicht zu begreifen, weil sie von Geldpolitik nicht mal rudimentär eine Ahnung haben. So wie ich selbst übrigens auch nicht, aber ich maße mir auch nicht an, andere mit Steinen zu bewerfen, oder Polizeiautos und Bushaltestellen zu zerstören, die dank Unfairteilung (sic!) ja von der Allgemeinheit finanziert wurden.

Jetzt habe ich noch gar nichts über die zweite Demonstration an diesem Tag geschrieben, bei der sich ein paar Jäger vor dem Landtag NRW in Düsseldorf getroffen haben, um gegen die geplante Novellierung des Landesjagdgesetzes zu rebellieren. Ich will auch gar keine großen Worte schwingen, sondern lasse lieber einige Bilder sprechen. Aber eins muss ich davor noch klar stellen.

Von Jägern…
…errichtete Barrikaden (teilweise brennend): 0
…mit Pflastersteinen beworfene Polizisten: 0
…angezündete Personenkraftwagen: 0
…verprügelte Mitbürger: 0
…zerstörte öffentliche Einrichtungen, Geschäfte und Polizeiwachen: 0
…angegriffene Feuerwehrleute und Rettungskräfte: 0
Festnahmen und Verletzte: 0

Statt Gewalt und Chaos gab es eine politische Meinungsäußerung. Und die war 15.000 mal mehr wert als die Meinungsäußerung aller linksgrünen staatsalimentierten Chaoten zusammen.

Danke. Von ganzem Herzen.

http://german-rifle-association.de

2
Kommentare

avatar
neuster ältester
Frank Topp
Gast
Frank Topp

Was die Medien zu berichten hatten ist ein Witz. Kurden Demo, 10 000 Teilnehmer, hier wurde auf RTL und ARD ein 3 Minuten Bericht gesendet.
Jagd Demo, 15 000 Teilnehmer, hier wurden 10 Sekunden gesendet.
Wenn wir als Deutsche unsere Probleme kundgeben, scheint das nicht so wichtig zu sein! Armes Deutschland.

Na denn WMH

Ernst Kerber
Gast
Ernst Kerber

Chapeau!!!! Mehr gibt es zu diesem Beitrag nicht zu sagen.