Als Jäger, die vom Gesetzgeber verpflichtet sind, zur Jagdausübung brauchbare Jagdhunde vorzuhalten, kennen viele die Ängste nur zu gut, wenn einer unserer vierbeinigen Helfer nicht zurückkommt.

Deshalb möchten wir hier gerne eine Gruppe vorstellen, die sich um die Aufklärung der Herkunft toter Haustiere bemüht.

https://www.facebook.com/totfundhund
http://www.totfundhund.de

Liebe Leser,

heute möchten wir uns mit unserem Projekt „Totfundhund“ vorstellen.
Wir sind eine kleine Arbeitsgruppe, die sich mit der Identifizierung von tot aufgefundenen Hunden befasst.
Wir bemühen uns je nach Fall entweder Hund und Besitzer wieder zu vereinen oder zumindest den Haltern der Hunde Gewissheit zu geben.
Wir erleben kleine Krimis, Tragödien und laufen immer gegen die Zeit.
Denn leider ist es bis heute Usus bei vielen Bauhöfen, Straßenmeistereien und städtischen oder privaten Betrieben tot gefundene Tiere an Ort und Stelle zu verscharren oder unidentifiziert zu entsorgen.
Die Halter geraten dadurch nicht nur in ein emotionales Chaos aus Schuldgefühlen, Verunsicherung und Angst, nein, auch die Probleme mi den Behörden sind nicht zu unterschätzen. Viele Stadtverwaltungen melden einen Hund nur mit Totenschein ab…

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Natürlich könnte man jetzt sagen: Selbst Schuld, weshalb lässt man den Hund auch abhauen?
Der eine oder andere Halter mag eine Mitschuld tragen und doch rechtfertigt das Unrecht des einen nicht das des anderen.
Oder darf man, wenn man einen Koffer mit Geld findet, diesen behalten?
Allerdings hat auch nicht jeder Halter das Entweichen seines Hundes selbst zu verantworten. Viele Hunde winden sich aus Halsbändern, Geschirren oder brechen aus Gärten aus. Mancher unserer Findlinge ging auch auf der Jagd verloren.
Wir alle kennen Meister Zufall und haben seine Stolperfäden zu fürchten gelernt…
So hoffen wir nun auf diesem Weg noch den einen oder anderen Helfer zu finden.
Was wir brauchen sind Menschen, die bereit sind, uns zu unterstützen..

  • Nicht mit Geld, sondern mit Taten. Evtl. mal rausfahren, sich einen Fund anschauen und Wildtiere (Füchse, Marderhunde etc. ausschließen).
  • Einen Totfund mit kühlem Kopf bewerten können (Geschlecht, kastriert, Zahnstatus, Haarart, evtl. vorhandene Tattoos/Chips überprüfen).
  • Neben den „Außendienstlern“ benötigen wir natürlich auch immer Menschen, die den Nerv haben, sich mit Telefonrecherchen zu befassen.
  • Personen mit EDV-Kenntnissen oder aus dem Bereich Mediendesign wären zur Entlastung auch super.

Last but not least möchte ich hier nochmal meinen Dank aussprechen.
Danke an euch, dass ihr immer, so schnell und unkompliziert da seid, wenn es um die ganzen Viechereien geht… Da ist mir von so manchem, der sich dem „Tierschutz“ verschrieben hat, anderes bekannt… So kenne ich euch und so mag ich euch… Hut ab und weiter so….

Kontakt: Su_riedel@gmx.de

 

 

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Kommentare

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neuster ältester
Tim
Gast
Tim

Es gibt dazu auch eine Webseite: http://www.totfundhund.de