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-Offener Brief an alle Jägerinnen und Jäger-

Was am 29. April in NRW von der Rot/Grünen Regierung als neues Landesjagdgesetz verabschiedet wurde, ist die erste Stufe zur Abschaffung der Jagd. Es wird nicht bei dem einen Bundesland bleiben, Baden-Württemberg ist bereits von der grünen Ideologie überrannt worden und weitere Länder werden folgen, auch das Bundesjagdgesetz ist in Gefahr! In NRW wird noch nicht Schluss sein mit diesen ersten Veränderungen und das Fernziel ist ein Deutschland ohne Jagd. Die Grünen haben aus wahltaktischem Kalkül heraus die Jagd überall im Visier.

Alle Jägerinnen und Jäger schimpfen, sind empört und bangen nun um das, was sie (noch) haben. Die Überschrift dieses Beitrages mag sehr provokativ klingen und ist sicher nicht für jeden zutreffend, auf den Großteil aber leider schon. Wo waren wir in den letzten 20 Jahren? Im Revier, auf Hegeringversammlungen und Trophäenschauen, aber nicht dort, wo wir tunlichst hätten sein müssen.

In der Öffentlichkeit!

Die Gesellschaft, die immer urbaner wird, verliert schleichend den Bezug zur Natur. Eine nachhaltige Nutzung unserer Kulturlandschaft, deren Flora und Fauna, und die damit verbundene Artenvielfalt wird durch einen Ablasshandel in Form von Spenden an die großen und organisierten Naturschutzverbände ersetzt. Der reale Bezug zu dieser Thematik weicht allmählich einer blinden Tierschutz-Ideologie und effektiver Natur- und Artenschutz muss einer verklärten und unrealistischen Naturromantik das Feld räumen.

Wir, der Verein „Für Jagd in Deutschland e.V. – Verein für nachhaltigen Wild- und Naturschutz“ sind angetreten, um genau dieser Entwicklung die Stirn zu bieten. Wir sind aufgestanden, weil wir für die Jagd eintreten und der Öffentlichkeit klarmachen müssen, dass Jagd als eine nachhaltige Nutzung der fundamentale Baustein eines zielführenden Wild- und Naturschutzes ist. Nur so sorgen wir dafür, dass sich die Öffentlichkeit nicht mehr vor den Karren ideologischer Irrläufer spannen lässt.

Wir treten für die Interessen der Jägerinnen und Jäger ein. Wir dürfen den Kopf nicht einziehen und hoffen, dass der Sturm vorüber zieht, sondern wir müssen aktiv weiter kämpfen für unsere Jagd und auch für Sie! Das schaffen wir aber nur, wenn wir dafür Unterstützung erhalten. Unsere Arbeit, die wir bislang geleistet haben, ist ein sehr guter Anfang.

Das, was wir durch Ihre Unterstützung erreichen können, ist aber wirklich groß. Wir müssen jetzt handeln, jedes Mitglied zählt.

Mit kräftigem Waidmannsheil
Der gesamte Vorstand

 

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