Was ist das denn?
Wie können wir uns wagen?!
Wir veröffentlichen ein Erlegerbild – wie kann das sein?
Und dann haben wir noch die a b s o l u t e Frechheit einen schönen ersten Mai zu wünschen.
Ja, also bitte!
Das können wir doch unseren zartbesaiteten und mitfühlenden Jagdgegnern doch nicht antun…
Warum eigentlich nicht?
Denn Fakt ist:
Wir stehen zur Jagd… Wir leben die Jagd.

Wir werden eins nicht tun:
Uns vor denjenigen, die uns jahrein, jahraus mit Hetze überziehen beugen.
Wir sind kein Gartenbauverein und auch das Erlegen  des Wildes gehört dazu…
Natürlich können wir sie geradezu sehen, unsere Helden der Tastatur:
„Siehste – geht doch nur ums töten! Um Trophäen! Nix mit Naturschutz!“

Ja, das ist eben selbstverständlich – wir sind Jäger – Und wir jagen nun mal.
Natürlich erfreuen wir uns an einem schönen Bock, an einem starken Schmalreh, wenn wir sie erlegen. Zeigen sie uns doch, dass wir weitestgehend alles richtigmachen.
Es ist eine Freude, zu sehen, dass sie stark  und gesund sind, nicht abgekommen oder krank. Es tut weh, sie hungern und leiden zu sehen.

Wir sind uns den Konsequenzen unseres Handelns wohl bewusst, denn wir sind es, die eins werden mit dem Wald, unserer Umgebung, der Waffe und dem Wild.
Wir kennen meist das Tier, über dessen Leben wir entscheiden, dessen Leben wir nehmen, schon länger.
Momente der Spannung, der Stille…
Nicht messbare Zeit…
In manchen Fällen durchbricht sie ein Schuss… oft genug jedoch genießen wir auch nur die Schönheit der Natur und das Schauspiel, welches sich uns bietet.

Zum Jagderfolg muss so vieles passen. Wenn der Schuss fällt, nehmen wir ein Leben, das stimmt.
Jedoch gewinnen wir dafür ein wertvolles Lebensmittel, wie es nachhaltiger nicht sein kann.
Dieses Leben, welches wir genommen haben, halten viele von uns auch weiter in Ehren.
Zum Beispiel, indem sie sich das Haupt präparieren und aufheben.
Nicht umsonst bekommen sie oft Ehrenplätze, nicht wenige von ihnen haben wir ihr Leben lang begleitet.
Dieser Tod macht auch Platz für neues Leben, das zurzeit auf die Welt kommt.
Natürlich kann man auch die These vertreten, dass die Natur alles regelt…
Jedoch… wer gesehen hat, wie sie enden, wenn das Revier nicht genug hergibt, kann das nicht wirklich wollen.
Altersschwäche, Krankheiten, Verdrängungskämpfe…
Ein Tod, den man keinem wünscht.

Und letztendlich soll dieser Beitrag auch ein Statement GEGEN die Schonzeitverkürzung für Rehböcke sein!  Keinen Rehwildabschuss um jeden Preis, vom 1.5 bis in den Spätwinter. Auch Trägerschüsse auf 150 Meter oder Abschusserfüllung ohne Selektion sind damit nicht gemeint.

Trotz Erlegerbild und Waidmannsheil!

Wir stehen zur waidgerechten Jagd – das werden wir immer.
Denn Jäger zu sein heißt für uns auch Selbstbeherrschung und Geduld, Ruhe und Besonnenheit.
In diesem Sinne:
WMH und guten Anblick!

 

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